Eindringlinge im KuFa

11.09.2019 Konzertfabrik Z7 Minimi Tamsel

Am Mittwoch, dem 11.09.2019, besuchten wir (das Tamselbärchen-Team) das erste Mal die Kulturfabrik KuFa in Lyss (Kanton Bern). Aus den Bands All To Get Her, The Bottom Line und als Headliner Zebrahead ergab sich ein wunderbarer Pop-Punk Abend, wie er im Buche steht.

All To Get Her

All To Got Her ist eine Schweizer Band aus Uznach, St.Gallen und wurde 2011 von Sänger Andy und Schlagzeuger Silvan gegründet. Kurz darauf schlossen sich Bassist Edi und Leadgitarrist Tom dem Duo an.

Als Opener des Abends starteten sie mit ihrem Song „We Are Liars“, der auf dem am 08.08.2019 erschienenen Album “Cheesecake and Earthquakes” zu finden ist. Insgesamt spielten die vier Jungs aus St.Gallern sieben Songs an diesem Abend im Kufa. Drei davon waren vom neuen Album.

Schon recht früh füllte sich die Konzerthalle mit begeisterten Besuchern, die auch sogleich mit der auf der Bühne motivierten Band fleissig mitfeierte. All To Get Her überzeugten mich wahnsinnig mit ihrer Bühnenpräsenz, die gut wiederspiegelte wie wohl sie sich fühlten.

Mit dem Song “Disaster” beendeten sie ihren Auftritt und verabschiedeten sich von uns.

The Bottom Line

The Bottom Line ist eine aus London stammende Pop-Punk Band. Die vierköpfige Band bildet sich aus Matt Bicker (Schlagzeug), Cal Amies (Gesang), Max Ellis (Bass und Gesang) und Tom Newton (Gitarre).

Auch The Bottom Line sorgte dafür, dass die grandiose Stimmung in der Kulturfabrik anhielt. Spätestens bei ihrem dritten Song “Gone” hatten sie mich voll und ganz überzeugen können. Der Moshpit wurde grösser, so wurde auch die Laune der Besucher immer wie aufgedrehter.

Die Londoner waren 2016 mit der bekannten Rockband Simple Plan zu Besuch in der Schweiz, das erwähnte Sänger Carl an diesem Abend beiläufig. Gerne wäre auch ich damals bei diesem Konzert dabei gewesen, aber man kann (leider) nicht immer überall mit dabei sein.

Als sie mit dem Song “In Your Memory” ihr Konzert beendeten, kann ich nun auch bestätigen, dass der Abschlusssong mein persönlicher Favorit war.

Zebrahead

Unter starkem Gejubel der Masse betraten die fünf Mitglieder von Zebrahead die Bühne des KuFa und begrüssten ihre Fans freudig. Die Band setzt sich aus den folgenden Musikern zusammen: Ali Tabatabaee (Gesang), Dan Palmer (Gitarre), Ben Osmundson (Bass), Ed Udhus (Schlagzeug) und Matty Lewis (Gesang und Gitarre).

Mit dem Song “All My Friends Are Nobody” starteten sie. Meine persönlichen Highlights ihres Konzertes kann ich kaum aufzählen, weil für mich die gesamte Show ein komplettes Highlight darstellt. Die Setliste war perfekt, die Interaktion mit den Fans war mehr wie nur ein wenig vorhanden und es war immer etwas los auf der Bühne und so auch sehr abwechslungsreich. Ihre kleine Bühnen-Bar durfte natürlich auch nicht fehlen. Damit niemand auf der Bühne verdurstet, steht die Bar mit 2 tüchtigen Helfern (Aliens) immer bereit. Also kurzum: Für mich ein perfektes Zebrahead Konzert.

Amüsant fand ich die Eigeninterpretation „Let’s do Shots“ vom Original „Baby Shark”. Diese Version kannte ich von ihnen bisher noch nicht!

Circle Pits und jede Menge Crowdsurfer dürfen an Zebrahead Konzerten natürlich nicht fehlen. So wurden die Besucher auch irgendwann aufgefordert möglichst viele Crowdsurfer auf die Bühne zu schicken. Die Glücklichen konnten dann einen Song auf der Bühne mitfeiern und anschliessend (wieder über die Crowd) in die Menge zurückspringen.

Als die Band sich verabschiedet hatte, lief (wie so üblich an Zebrahead Konzerten) das Lied „I Will Always Love You“ von Witney Houston. Sänger Matty legte noch einen genialen Einsatz zum Schluss hin und zog das Publikum mit einer unschlagbar guten Peformance in seinen Bann. Er unterhielt die Fans mit genialen Tanzmoves und Lip-Sync Aktionen noch für ein paar weitere Hits, die über die Lautsprecher dröhnten. Nach dem Queen Hit „Bohemian Rhapsody“ konnte sich dann auch Matty schweren Herzens aus dem Bühnenlicht lösen.

Fazit

Zebrahead war die erste Live Band in meiner Konzertgänger-Karriere, weshalb sie für mich auch ein wichtiger Bestandteil meine Konzertlebens darstellen. Ich muss zugeben, ich wusste nicht welche Bands mich an diesem Abend als Support erwarteten aber umso mehr freut es mich, dass ich die Bands All To Get Her und The Bottom Line kennenlernen durfte. Die drei Bands konnten mich komplett überzeugen und so werde ich meine zwei neuen Band-Errungenschaften mit Vergnügen weiterverfolgen auf ihren Wegen. Sehnlichst warte ich nun schon auf die nächste Tour Ankündigung!