M.E.T.A.L is for every(one) warrior

19.10.2019 Konzertfabrik Z7 Minimi Tamsel

Am 19.10.2019 erwarteten uns drei Bands in der Konzertfabrik Z7: Seven Thorns, Visions of Atlantis und als Headliner des Abends spielte Freedom Call.

Seven Thorns

Seven Thorns, eine Power Metalband aus Dänemark, eröffnete den Konzertabend. Die fünf Musiker kommen aus Copenhagen und gründeten ihre Band 2007. Björn Asking ist zuständig für den Gesang und wird von Lars Borup (Schlagzeug), Gabriel Tuxen (Gitarre), Asger W. Nielsen (Keyboard) und Mads Mølbaek (Bass) kräftig unterstützt.

Als die Band auf die Bühne kam, spielten sie zunächst ein instrumentales Stück. Mit der Ansage „Ready for Powermetal?“ ging es dann mit Sänger Björn Asking und dem Song “Eye of the Storm” richtig los.

Es war ein guter Auftakt in den Abend. Es herrschte schnell eine wunderbare Stimmung in der Halle. Später kam ich mit dem Bassisten Mads Mølbaek, der seit etwa 2015 ein Teil von Seven Thorn ist, ins Gespräch. Der Entschluss mir ihr Album zu kaufen und mir auch gleich ihre Unterschriften zu ergattern, habe ich so auch schnell gefasst.

Visions of Atlantis

Die Symphonic Metalband Visions of Atlantis fand sich in Österreich. Die beiden Sänger kommen jedoch ursprünglich aus Italien und Frankreich. Bestehend aus den fünf Mitgliedern Clémentine Delauney (Gesang), Michele Guaitoli (Gesang), Christian Douscha (Gitarre), Herbert Glos (Bass) und Thomas Caser (Schlagzeug) machen sie seit über 15 Jahren gemeinsam Musik.

Visions of Atlantis war nicht das erste Mal in der Konzertfabrik Z7. So waren sie zum Beispiel auch schon Supportband von Kamelot (2018) und bei mehreren “Masters Of Symphonic Metal” in Pratteln dabei.

Auch mein Lieblingslied „Nothing Lasts Forever“, welches mit 12 weiteren Songs ihr neustes Album “Wanderers” schmückt, haben sie an diesem Abend gespielt und so hatte ich auch nach diesem Konzert ein kleines Erfolgserlebnis.

Freedom Call

Freedom Call ist eine Happy Metal Band aus Nürnberg, Deutschland. Die vier Mitglieder der Band sind Chris Bay (Gesang, Gitarre), Lars Rettkowitz (Gitarre, Backgroundgesang), Franscesco Ferraro (Bass) und Timmi Breideband (Schlagzeug).

Mit dem Ozzy Osbourne Song „Crazy Train“ begaben sich die Musiker auf die Bühne und begannen ihr Konzert mit dem Song “Union of the Strong”. Gleich darauf setzten sie weiter mit „Tears of Babylon“, bei dem Sänger Chris die Fans aufforderte zu springe und spätestens da war dann die Halle auch richtig gut in Bewegung.

An diesem Abend feierten wir in Chris Bay’s Worten „eine fette Heavy Metal Party“, denn sie haben dieses Jahr ihr neues Album M.E.T.A.L. veröffentlicht, ihr 10. Album. Nach Aussage von Sänger Chris war das auch eines seiner Ziele für die Band. Nach dem erfolgreichen Erreichen dieses Wunsches hat er mit uns auf 10 weitere Freedom Call Alben angestossen.

Während des Konzertes wurden uns auch die zwei neuen Bandmitglieder, die sich erst dieses Jahr der Band anschlossen haben, vorgestellt. So ist neu am Bass Fransesco Ferraro und am Schlagzeug Timmi Breideband.

Insgesamt spielte Freedom Call fünf Songs von ihrem neuen Album. Auch die Eigeninterpretation vom bekannten Song „Hallelujah”, das ursprünglich von Sänger Leonard Cohen stammt, hat mir sehr gefallen. Nach sagenhaften vier Zugaben beendete die Band ihr Konzert mit meinem Lieblingstitel „Land of Light“.

Fazit

Den Samstagabend habe ich sehr schön empfunden. Ich hatte bereits das zweite Mal die Chance Freedom Call live zu erleben und genau wie beim ersten Mal haben sie mich auch jetzt wieder völlig überzeigt. Mein kleines Highlight war die Neuentdeckung Seven Thorns und die kurze, aber sehr herzhafte Bekanntschaft mit dem Bassisten Mads Mølbaek.